Bernhard Ott

Auf der Starseite der Website des TOP-WEINGUTS BERHARD OTT, bekanntermaßen einer der Spezialisten für die Rebsorte GRÜNER VELTLINER in Österreich, steht vielsagend geschrieben:

„ALLE ARBEITEN ZUSAMMEN.
DIE WURZELN HOLEN DEN REGEN AUS DEM TIEFEN LÖSS,
DER KOMPOST BRINGT LEBEN IN DEN BODEN,
DIE SONNE SÜSSE IN DIE TRAUBEN,
AM HÖHEPUNKT IHRER REIFE WIE SCHON IMMER VON HAND GEERNTET.
ALLES IN BALANCE.
DAS ERGEBNIS IST KOSTBAR.
GLAS FÜR GLAS.“

Die Weine von Bernhard Ott erfreuen sich ungebrochen großer Beliebtheit. Gerne wird er auch MISTER VELTLINER genannt, früher wurde er auch „Der Bulle vom Löss“ genannt. Diese Bezeichnung ist jedoch gar nicht (mehr) zutreffend, denn das Weingut hat im letzten Jahrzehnt einen Stilwechsel vollzogen. Waren die Weine früher noch cremiger, fülliger und durchaus höher im Alkoholgehalt, präsentieren sie sich heute immer noch kraftvoll aber auch vital, lebendig, eher mittelgewichtig als üppig, energiegeladen und selbst in wärmeren Jahrgängen mit maximal 13,5 % vol. Im Weinbaugebiet Wagram, mit seinen Lössböden, wo die Alkoholgehalte bei vielen Winzern noch deutlich höher gehen, ist dieser leichtere, lebendige Stil besonders erfreulich, nicht einfach zu erreichen und daher besonders lobenswert. Dieser Stil wird möglich durch die Umstellung auf den bio-dynamischen Weinbau, die bereits 2006 begonnen hat. In einem sehr interessanten und empfehlenswerten Interview auf weinkenner.de von Dr. Jens Priewe (Link zum Artikel), wird das ganz wunderbar erklärt:

„wein­ken­ner In den letz­ten sechs Jah­ren haben sich Ihre Grü­nen Velt­li­ner sti­lis­tisch stark ver­än­dert. Sie waren schmal­zig, aus­la­dend und oft nicht ganz durch­ge­go­ren. Jetzt sind sie schlan­ker, tro­cke­ner, weni­ger fruch­tig. Was ist pas­siert? Moch­ten die Kon­su­men­ten den Ott-Stil nicht mehr?

Bern­hard Ott Im Gegen­teil. Unse­re Kun­den waren mit unse­rem Stil mehr als zufrie­den. Was sich ver­än­dert hat, ist die Bewirt­schaf­tung unse­rer Wein­gär­ten und der Aus­bau der Wei­ne. Wir haben unse­re Ver­gan­gen­heit betrach­tet und geschaut, wel­che Metho­den unse­re Vor­fah­ren ange­wen­det hat­ten. Damals wur­de aus­schließ­lich per Hand geern­tet. Die Press­häu­ser waren damals ja noch ohne Strom. Es gab Trau­ben­müh­len mit Wal­zen aus Eichen­holz, in denen die Bee­ren gequetscht wur­den, dann ein gro­ßes Holz­be­cken, in dem die Trau­ben einen Tag lang mit den Stie­len maze­riert wur­den. Schließ­lich wur­den sie in der Baum­pres­se zwei­mal aus­ge­presst und im Holz­fass ver­go­ren – spon­tan, ohne zuge­setz­te Hefen. Dar­an ori­en­tie­ren wir uns heu­te. Trau­ben­müh­le, Mai­sche­stand­zeit, Spon­tan­ver­gä­rung, all das haben wir wie­der ein­ge­führt. Seit 2018 benut­zen wir auch wie­der Holz­fäs­ser, in denen die Wei­ne ver­go­ren und gela­gert wer­den.


wein­ken­ner Aus­ser­dem geben Sie die Wei­ne spä­ter frei. Die­se haben also mehr Zeit, sich zu fin­den.

Bern­hard Ott Defi­ni­tiv. Unser Klas­si­ker „Der Ott“ bei­spiels­wei­se – inzwi­schen übri­gens eine Cuveé aus den Jung­an­la­gen unse­rer bes­ten Lagen „Spie­gel“, „Stein“ und „Rosen­berg“ – bleibt bis kurz vor der nächs­ten Ern­te im Fass auf der Hefe. Unse­re Rie­den­wei­ne blei­ben sogar zwei  gan­ze Win­ter im Holz­fass. Viel wich­ti­ger für die gestie­ge­ne Qua­li­tät aber sind die Maß­nah­men, die wir im Wein­berg getrof­fen haben.

wein­ken­ner Wel­che wären das?

Bern­hard Ott Wir hat­ten bereits im Jahr 2006 ange­fan­gen, auf Bio­dy­na­mie umzu­stel­len. Das war der ent­schei­den­de Schritt. Die Bio­dy­na­mie hat vie­les ver­än­dert, nicht nur den Wein selbst, auch unse­re Ein­stel­lung zur Natur, zu unse­rer Arbeit, mei­ne per­sön­li­che Lebens­ein­stel­lung und die mei­ner Mit­ar­bei­ter.

wein­ken­ner Erklä­ren Sie das.

Bern­hard Ott Am wich­tigs­ten waren die Ver­än­de­run­gen bei der Boden­be­ar­bei­tung. Bio­dy­na­mie fängt immer mit dem Boden an. Er ist der Schlüs­sel für gesun­de, vita­le Reben, die sowohl in küh­len als auch in war­men Jah­ren Trau­ben her­vor­brin­gen, aus denen ele­gan­te Wei­ne ent­ste­hen kön­nen.“


Ich habe das Weingut im Juni 2021 nach vielen Jahren wieder besucht und war sehr beeindruckt, wie sehr sich das Weingut und auch die Gebäude verändert haben. Über die Jahre hinweg wurde das Weingut zu einem Prunkstück umgebaut. Sämtliche Räume sind neu gestaltet worden, mit viel Holz und moderner Technik ausgestattet. Ein moderner Verkostungsraum, ein ab Hof Shop für den Verkauf der eigenen Produkte und jener von Freunden, moderne Büroräume


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