Yann Alexandre

Früher für KRUG Champagner, jetzt unter eigenem Etikett

Unter den Winzer-Champangern gibt es immer wieder etwas zu entdecken! Unser jüngster Neuzugang im Champagner-Sortiment ist Yann Alexandre.

Der sympathische Yann Alexandre hat früher seine Grundweine großteils an KRUG verkauft, wo sie für Krug Vintage und Krug Grande Cuvee verwendet wurden. Im Laufe der Jahre hat er immer mehr Wein für sein eigenes Label zurückbehalten. Und was für Krug gut genug ist, ist unter eigenem Etikett sicherlich auch sehr spannend!

Champagner Spezialist und Master of Wine Charles Curtis bestätigt diese These in seinem Buch „Vintage Champagne: 1899 to 2019“:  “Yann is an independent winegrower who (for the moment) is flying completely under the radar. My first visit was prompted after former Krug Chef de Cave Eric Lebel mentioned his name.”

Auch Gerhard Eichelmann ist in seinem großartigen Buch „Champagne“ voll des Lobes: „Yann Alexandres Champagner zeigen eine klare Handschrift, sind eigenständig, haben Charakter. Jeder Champagner für sich ist klar definiert, unterscheidet sich "konzeptionell" von den anderen Champagnern im Programm. Durch den langen Ausbau auf der Hefe und die recht niedrige Dosage eignen sie sich hervorragend als Essenbegleiter, wobei nicht nur Meeresfrüchte und Fisch, sondern auch Fleischgerichte und kräftig gewürzte Speisen dankbare Partner sind.“

- Jon Rimmerman in einem Artikel der auf www.cellartracker.com erschienen ist: "Champagne Dear Friends, I don’t know about you but Champagne has become one of my most enjoyable imbibements as of late and it has much to do with the quality of new producers and artisans that make this region a hotbed of talent. Once labeled as heretics, this new generation has pushed the establishment to take action, but not for the reason you may believe. Where the big houses once had what seemed to be an endless source of Grand Cru and 1er fruit, the growers are now keeping many of the best lots back for their own use and it has started to put pressure on the best commercial houses of Champagne. Krug may be next.
Yann Alexandre knows what he’s talking about - his wine made up a critical component of Krug’s Grande Cuvee and of their vintage Brut. Not anymore. While he still supplies grapes for Krug, he takes the best for his own label and when we say this is an exciting discovery in the masculine style of Krug, we’re not kidding. If you like the Bollinger or Grande Cuvee style, this will be like finding a bargain Calvin Klein jacket in the closeout rack - same jacket, just at a fraction of the price. Not that this is produced the same way as Krug but it’s a compelling story nonetheless - the material from around Courmas, where Alexandre has their vineyards, is exceptional and the winery has realized the maximum potential of the terroir. A conversion to full-scale organic viticulture has begun, complete with grass cover in the vineyards for natural fertilizer (curiously, Krug was not interested in promoting natural methods - weed killer was just fine). The wines are as minimally handled as possible and a very light dosage (if any) is used. We present two very interesting wines below, both are quite different and both are worth your attention. If you are a Champagne explorer, these are priced more than right for a new entrant that has actually been growing grapes since 1933. (…) "

Bereits vor einigen Jahren habe ich per Zufall durch einen befreundeten Sommelier die Champagner von Yann Alexandre kennengelernt und ich war sofort begeistert. Nach einem zweiten Besuch konnte ich nicht mehr anders, die Champagner mussten ins Sortiment. Die Champagner zeichnen sich durch große Präzision aus, sie sind kraftvoll und frisch, sehr vielschichtig, legen mit Luft außergewöhnlich stark zu an Ausdruck, Komplexität, Druck und Körper. Sie sind recht niedrig dosiert uns lagern sehr lange auf der Hefe in der Flasche (sur latte). Die großartige Qualität ist das Ergebnis einer Summe von Details, hier sind nur einige Arbeitsschritte davon erwähnt:
- nachhaltige Pflege der Weingarten wie einen Garten
- Grasdecke zwischen den Zeilen
- zu gewissen Jahreszeiten leben Schafe im Weinberg
- sehr sorgfältige Wahl des Lesezeitpunkts, richtige Balance aus Reife der Trauben, Säure- und Zuckergradationen
- großes Augenmerk bei der Ernte auf die exakte Auslese und Selektion
- nur der Beste Teil der Moste wird verwendet, das Herzstück des Saftes, die Coeur de Cuvée
- minimale Eingriffe bei der Vinifikation und geringe Schwefelgaben da nur perfekte Trauben verwendet werden und der Keller besonders sauber ist
- die Fässer und Tanks werden immer spundvoll gehalten um Oxitation zu vermeiden
- Balance ist Yann besonders wichtig, im Weinberg, im Keller, im fertigen Wein!

Das Weingut ist bereits seit Beginn des 18. Jahrhunderts in Familienbesitz. Heute beträgt die Rebfläche 6,3 ha, verteilt auf 30 Parzellen in Courmas und in den umliegenden Gemeinden. Yann ist 1999 in den Betrieb eingestiegen und gründete seine eigene Marke. Er stellt die 8. Generation der Winzer und die 3. Generation der Champagnermacher in der Familie dar. Zuvor hat er Agronomie (Beaune), Weinbau (Rouffach) und Önologie (Avize) studiert und danach in einigen Betrieben im In- und Ausland gearbeitet. Unterstützt wird er von seiner sympathischen, quirligen Frau Severine und auch schon von seinen Söhnen Augustin und Tom, die Anfang Zwanzig sind. Yann ist ein eher ruhiger Typ, ein Qualitätsfanatiker, stets aus der Suche nach Perfektion und – immer wieder fällt das Wort - Balance.

Die Qualität der Champagner spricht sich langsam herum. So finden sich die Champagner auf den Weinkarten der Top-Restaurants Le Pavillon Ledoyen (Paris, 3* Michelin), L’Assiette Champenoise (Reims, 3* Michelin), Le Parc Les Crayeres (Reims, 2* Michelin), Agrikultur (Stokholm, 1* Michelin) oder Dragsholm Slot (Horve/DK, 1* Michelin).

Schon der preiswerteste Champagne, der Brut Noir, legt die Latte sehr hoch. Jeder der Champagner ist individuell, mit einer eigenen Stilistik. Der Roche Mere Brut Nature beispielsweise ist knochentrocken, sehr kalkig, ungeschmickt, quasi nackt, ein herzhafter Biss in ein Stück Kreide, ein Champanger für Liebhaber dieses Stils. Der Grande Reserve ist fülliger, viel von der Hefelagerung geprägt, sehr kraftvoll. Sogar der Rosé-Champagner, im Normalfall nicht meine Lieblingsdisziplin, ist ein Einzellagen-Champagner und schmeckt mir ausgesprochen gut, nicht umsonst wurder mit 94 Punkten von DECANTER ausgezeichnet. Alles Champagner eint ein auffallend sehr feines, kleinperliges, gleichmässiges Mousseux. Zudem profitieren sie enorm von Luft. Wenn sie also die Zeit haben öffnen Sie die Flaschen zumindest zwei Stunden bevor Ihre Gäste kommen. Mir persönlich schmecken die Champagner besonders gut aus dem Gabriel-Gold-Edition Glas, mit Ausnahme des Blanc de Blancs, der sich im Zalto-Weißweinglas wohler fühlt.


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