Poesie & Zitate rund um das Thema Wein

Viele berühmte Dichter, etwa Wilhelm Busch, Schiller oder Goethe, haben sich in Ihren Werken zum Thema Wein geäußert. Vermutlich hat der Weinkonsum vieler Schriftsteller sogar deren Kreativität gefördert und somit die Entstehung zahlreicher berühmter Werke beeinflusst. Andere Wein-Zitate haben hingegen bestimmt keine poetische Bedeutung, aber amüsant sind sie allemal.

An dieser Stelle trage ich allerlei Zitate und poetische Zeilen für Sie zusammen. Die Einträge werden stetig erweitert. Und falls Ihr Lieblingszitat an dieser Stelle noch fehlt, lade ich Sie gerne ein mir dieses zu senden. Ich füge es gerne hinzu.

Herzliche Grüße

Josef Schreiblehner


Zitate berühmter Dichter


"Rotwein her!
Um das Herze zu erwärmen, wenn ich trinke will ich schwärmen.
Nur von besten Rebenhügel, wächst der Wein zu Lebensflügeln.
Was ich wünsche will ich hoffen und beglückt als eingetroffen
süße Jugend wiederkehr! 
ROTWEIN HER!"
Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832

„Der Wein ist die edelste Verkörperung des Naturgeistes.“
Friedrich Hebbel, 1813-1863

„Vinum bonum deorum donum.“
„Ein guter Wein ist ein Geschenk der Götter.“
Römisches Sprichwort

„Wein ist der Beweis, dass Gott uns liebt
und will, dass wir glücklich sind.“
Benjamin Franklin, 1706 - 1790

„Der Nutzen des Weins
kann der Kraft der Götter gleichgesetzt werden.“
Plinius, römischer Schriftsteller, 23-79 n. Chr.

„Der Wein ist unter den Getränken das nützlichste,
unter den Arzneien die schmackhafteste und
unter den Nahrungsmitteln das angenehmste.“
Plutarch, griechischer Schriftsteller, 45 – 120

"Zuviel kann man wohl trinken, doch nie trinkt man genug"
Gotthold Ephraim Lessing

„Ein Trinkgefäß, sobald es leer, macht keine rechte Freude mehr.“
Wilhelm Busch

„Rotwein ist für alte Knaben, eine von den besten Gaben.“
Wilhelm Busch, 1832-1908: Abenteuer eines Junggesellen, 1875

„Wer als Wein- und Weiberhasser, jedermann im Wege steht, der esse Brot und trinke Wasser, bis er daran zugrunde geht.“ Wilhelm Busch, 1832-1908

„Der Wein ist ein vortrefflich Ding, Die Weiber achten's leider zu gering. Und haben's nicht bedacht. Er stärket den Mut, Bewegt das Herz in frischer Glut. Er stärket den Mut, Bewegt das Herz, Bei Tage und bei Nacht!“
Wilhelm Busch, 1832-1908

„Wer genießen kann, trinkt keinen Wein mehr, sondern kostet Geheimnisse.“
Salvador Dalí, 1904-1989

„Ein Mädchen und ein Gläschen Wein, sind die Retter in der Not, denn wer nicht trinkt und wer nicht küßt, der ist so gut wie tot.“
Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832

„Ohne Wein und ohne Weiber, hol' der Teufel uns're Leiber!“
Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832

„Es lebe die Freiheit! Es lebe der Wein!“
Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832: Faust, Auerbachs Keller

„Ein echter deutscher Mann mag keinen Franzen leiden, Doch ihre Weine trinkt er gern.“
Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832: Faust, Auerbachs Keller

„Für Sorgen sorgt das liebe Leben. Und Sorgenbrecher sind die Reben.“
Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832: Westöstlicher Divan

"Meine Idee vom absoluten Glück ist ein Chateau Margaux 1848."
Friedrich Engels
 

„Ich trinke nicht Wein, um zu trinken bloß,
Nicht zu schwelgen sitten- und glaubenslos;
Ich trinke, um höher mich zu beleben,
Mich aus mir und über mich zu erheben.“
Omar Chajjâm, 1048-1131

„Wer Wein trinkt, wird fröhlich.
Wer an Gott glaubt, wird selig.
Wer an Gott glaubt und den Wein,
der wird fröhlich und selig sein.“
Michael Gerharz

 

Amüsante Wein-Zitate

„Alter ist irrelevant, es sei denn, du bist eine Flasche Wein.“
Joan Collins

„Weintrinker sehen gut aus, sind intelligent, sexy und gesund.“
Hugh Johnson, britischer Weinbuchautor

„Es ist mir völlig gleichgültig,
wohin das Wasser fließt,
solange es nicht in meinen Wein läuft.“
Gilbert Keith Chesterton


„Einen alten Wein zu genießen, das ist wie körperliche Liebe zu einer alten Dame. Es ist möglich;
es kann sogar Vergnügen bereiten, aber es erfordert ein kleines bißchen Vorstellungskraft.“
André Tchelistcheff, kalifornischer Weinbauexperte, bei einer Verkostung 1971 in San Francisco

„Es ist besser, voll guten Weines zu sterben, als voll Durst.“
Französische Erkenntnis

"Der schönste Lagerplatz für Wein ist die Erinnerung."
Ludwig Neumayer, Spitzen-Winzer aus dem Traisental in wein.pur

„Der Wein ist die Poesie der Erde.“
Mario Soldati, 1907-99, Schriftsteller und Regisseur

„Wer dich verschmäht, du edler Wein,
der ist nicht wert, ein Mensch zu sein.“
Joachim Perinet, österreichischer Schauspieler und Schriftsteller des Alt-Wiener Volkstheaters, 1763-1816

 

Zitate zum Thema Champagner & Schaumwein

„Ich trinke Champagner, wenn ich froh bin, und wenn ich traurig bin. Manchmal trinke ich davon, wenn ich allein bin, und wenn ich Gesellschaft habe, dann darf er nicht fehlen. Wenn ich keinen Hunger habe, mache ich mir mit ihm Appetit, und wenn ich hungrig bin, lasse ich ihn mir schmecken. Sonst aber rühre ich ihn nicht an, außer wenn ich Durst habe.“
Madame Lily Bollinger

„Champagner ist das einzige Getränk, das Frauen schöner macht, je mehr sie davon trinken."
Madame Pompadour

„Brüder, kommt schnell, ich trinke Sterne!“ 
Dom Pierre Pérignon (um 16381715), frz. Benediktinermönch

„Irgendwann kommt der Moment im Leben einer jeden Frau, wo das Einzige, das hilft, ein Glas Champagner ist.“ Katherine Marlowe (Bette Davis) im Film Old Aquaintances (Alte Bekanntschaften) 1943

 

„Humor haben, wenig schlafen, ein Ziel haben und nicht zu wenig Champagner!“
Prof. August Everding, Präsident des Deutschen Bühnenvereins, über seine Art, sich fit zu halten.

„Wenn man die Wahl hat zwischen Austern und Champagner, so pflegt man sich in der Regel für beides zu entscheiden.“ Theodor Fontane

„Franklin Roosevelt kennenzulernen war wie das Öffnen der ersten Flasche Champagner; ihn zu kenn war wie ihr Genuss.“ Sir Winston Churchill, 1874-1965

„Ich bereite Wein für mich selbst. Was ich nicht selbst trinken kann, verkaufe ich!“
Victor Lanson, Champagner-Haus Lanson

„Ich will Champagner Wein; und recht moussierend soll er sein!“
Johann Wolfgang von Goethe, Faust

„Wie lieb und luftig perlt die Blase der Witwe Klicko in dem Glase.“
Wilhelm Busch

„Warum ich Champagner zum Frühstück trinke? Tut das nicht jeder?“
Sir Noel Coward, 1899-1973

„Bei Weißwein denkt man an Dummheiten, bei Rotwein spricht man Dummheiten, bei Champagner macht man Dummheiten!“ Henri Vidal

„Lob ist wie Champagner: Beides muss serviert werden, solange es noch perlt.“
Unbekannt

„Ich hätte mehr Champagner trinken sollen!“
Angeblich die letzten Worte des berühmten John Maynard Keynes

„Nach dem Sieg verdienst du ihn, nach der Niederlage brauchst du ihn.“
Napoleon

„Es gibt drei Dinge im Leben, die unerträglich sind: kalter Kaffee, lauwarmer Champagner und eine überreizte Frau.“ Orson Welles

„Wenn der Champagner einmal verspritzt ist, bekommt man ihn nicht mehr in die Flasche zurück.“
Ex-Fia-Präsident Max Mosley über das Problem, dass nach einer Disqualifikation die falschen Fahrer auf dem Podest stehen

„Champagner ist das einzige Getränk, das Frauen schöner macht, je mehr sie davon trinken.“
Madame Pompadour, 1721-1764; Maitresse König Ludwig XV., 1710-1774

„Champagner ist wohl die glückhafteste Inspirationsquelle..“
Mark Twain

„Ich bin lediglich abstinent in Bezug auf Bier, nicht in Bezug auf Champagner.“
George Bernard Shaw, Candida

„Und wenn ich tausend Söhne hätte, der erste menschliche Grundsatz, den ich sie lehren wollte, wäre der, dünnen Getränken abzuschwören und sich dem Sekt zu ergeben.“
William Shakespeare, König Heinrich IV.

„Burgunder für Könige, Champagner für Herzoginnen und Claret für die Gentlemen.“
Französisches Sprichwort

„Wenn auch die Tante des Vikars nie Likör anerührt hat, so gnade ihr Gott, wenn sie den Champagner findet.“
Rudyard Kipling

„Ein guter spanischer Sekt hat eine zwiefache Wirkung an sich. Er steigt euch in das Gehirn, … macht es sinnig, schnell und voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge überliefert werden, … so wird ein vortrefflicher Witz daraus. Die zweite Eigenschaft unseres vortrefflichen Sekts ist die Erwärmung des Bluts … er erleuchtet das Antlitz, … und dann stellen sich alle die Insassen des Leibes und die kleinen Lebensgeister ihrem Hauptmann, dem Herzen, welches, durch dieses Gefolge groß und aufgeschwellt, jegliche Tat des Mutes verrichtet.“
William Shakespeare, König Heinrich IV.