Schloss Gobelsburg Tradition Heritage Cuvee 10 Jahre Edition 852

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0,75 l
Beschreibung

Bewertungen für die Heritage Edition 851:

- 96 Punkte FALSTAFF, Anne Krebiehl MW: „In der Nase zeigen sich Milchnoten, buttrige Anklänge und kräutrige Würze, die typisch für den Grünen Veltliner ist. Es gibt eine echte Geschmackstiefe und exquisite Frische. Anklänge von Farn und rotem Apfel treten lebhaft in den Vordergrund, während Noten von Mandarinen tanzen. Ausgewogenheit und Frische sind beispielhaft, während der lange Abgang von einer delikaten Salzigkeit geprägt ist.“

- 95 Punkte Parkers WINE ADVOCATE, S. Reinhardt: The NV Tradition Heritage Cuvée 10 Years Edition 851 is predominantly based on the 2011 vintage plus older vintages and opens with a nutty and somewhat oaky but very elegant and even saline bouquet that is very fine but also complex. Rich and intense but also elegant and transparent on the palate, with fine tannins and grippy phenols, this is a full-bodied and round blend of Grüner Veltliner and a share of about 15% to 20% Riesling that gives beautiful liveliness. This Heritage drinks a bit like a young white Tondonia.“ 13% alcohol. Natural cork. Tasted at the domaine in September 2022.   Drink date: 2022-2060

 

 

Inhalt: 0,75 l
Rebsorte(n): Grüner Veltliner
Land: Österreich
Region: KamptalNiederösterreich
Inhalt: 0,75 l
Im Weinberg: Grüner Veltliner von ca. 50 Jahre alten Reben, Sand und Löss Böden, Lese im November
Im Weinkeller: Die Trauben wurden sanft mit nur wenigen Scheitervorgängen gepresst (einer Baumpresse entsprechend),ohne Entschleimung in ein großes(25hl) Manhartsberger Eichenfass eingefüllt und ohne Kühlung spontan vergoren. Nach der Gärung wurde der Wein dreimal, bis er nahezu blank war,abgestochen. Gefüllt wurde der Wein nach 18 Monaten Fassreife.
% vol Alk: 13,0
Notizen des Weinguts: Bei den ‚Tradition‘-Weinen bezieht man sich auf die Weinbereitung im frühen 19. Jahrhundert. Zu Beginn dieser Epoche steht auf der einen Seite die ausklingende Barockzeit, die durch intensives Aromatisieren gekennzeichnet ist, aber nach und nach durch die aufkommende Romantik abgelöst wird. Eine Hinwendung zur Natur führt zu naturbelassenen Weinen und man blickt auf ein empirisches Wissen von nahezu zwei Jahrtausenden zurück. Auf der anderen Seite wird diese Epoche in der Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Technologisierung im Weinbereich als Auswirkung der Industriellen Revolution markiert. Diese Entwicklung führt langfristig zum heutigen Status quo – der ‚modernen‘ Weinbereitung, welche vor allem die Frage nach den Aromen in den Mittelpunkt aller Überlegungen stellt. Vor 200 Jahren hatten die Kellermeister auf Gobelsburg eine komplett andere Vorstellung über Wein. Wein wurde zu dieser Zeit viel mehr als ein eigenständiges Individuum angesehen. Man verglich Wein vielmehr mit uns Menschen und glaubte, dass so wie wir entsprechende Entwicklungen durchleben müssen bis wir erwachsen sind, auch Wein analog entsprechende Entwicklungen machen muss, bis er seinem ‚Ideal‘ entspricht. Und genauso wie wir als Menschen atmen müssen, muss auch Wein atmen. Diese Überlegungen haben dazu geführt, dass man den Wein über Umziehen (von Fass zu Fass) hat atmen lassen, um wiederum den nächsten Entwicklungsschritt einzuleiten. Dies wurde regelmäßig wiederholt und wurde die ‚Schulung‘ (franz: élevage) des Weins genannt. In diesem Sinne steht allerdings auch das Verhältnis von Kellermeister zu dem Wein, der wiederum gesehen wurde analog wie der Meister zu seinem Lehrling. Die Aufgabe des ‚Meisters‘ war es das Potential des Weines zu erkennen und ihn nach bestem Wissen seinem Potential entsprechend zu ‚schulen‘. Dies steht wiederum im Gegensatz zu unserer heutigen Vorstellung, dass großer Wein im Weingarten und nicht im Keller entsteht. Nach heutiger Idee folgen wir der Maxime: die Große Kunst in der Weinbereitung ist es, nichts zu tun. Die Trauben werden sanft mit einer Korbpresse und nur ein oder maximal zwei Scheitervorgängen gepresst (einer Baumpresse entsprechend), ohne Sedimentierung in ein großes (25hl) Manhartsberger Eichenfass eingefüllt und ohne Kühlung spontan vergoren. Nach der Gärung werden die Fässer regelmäßig (alle 3 – 5 Monate) abgestochen, um den Wein ‚atmen‘ zu lassen und gleichzeitig von Hefe und Sedimenten abzutrennen. Die Schulung benötigt an die zwei Jahre bis der Wein abgefüllt werden kann.
Potenziell allergene Substanzen: Enthält Sulfite. Kann Spuren von Eiweiß, Gelatine und Milch enthalten.
Warnungen: Der Konsum von alkoholhaltigen Getränken während der Schwangerschaft kann selbst in geringen Mengen schwere Konsequenzen für die Gesundheit des Kindes nach sich ziehen.
Hersteller: Weingut Schloss Gobelsburg GmbH, Schlossstraße 16, A-3550 Gobelsburg
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