Schloss Gobelsburg Grüner Veltliner Tradition 2014

94 R. Parkers Wine Advocate, St. Reinhardt; 94-95 Vinous, D. Schildknecht; 92-94 Falstaff, P. Moser
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0,75 l
Beschreibung

- 94 Punkte Robert Parkers WINE ADVOCATE, Stephan Reinhardt: „Coming from a highly underrated vintage, the golden-yellow colored 2014 Grüner Veltliner Tradition offers a clear, fresh and spicy as well as aromatic bouquet of ripe and concentrated (stone) fruits intermixed with herbal and smoky crushed stone aromas. There is great first maturity already that is so irresistibly inviting! Sourced from 50+-year-old vines on the loess and sand soils in the Renner, this is a highly elegant, fresh, piquant and transparent Veltliner with a well-structured, long and salty finish. Given the aromas of Turkish honey, popcorn and almonds as well as the lingering salinity and great elegance, there is a lot of Chablis character here although this Veltliner is more crystalline in style. Its finish is piquant and salty and tickling the palate. This is a gorgeous white and one of my very favorites I have tasted this year from this producer. (Tasted in July 2017 at Schloss Gobelsburg.)“

- 94-95 Punkte VINOUS, David Schildknecht: „This product of Moosbrugger’s empathetic investigation into the principles and methods that prevailed at Schloss Gobelsburg in the early to mid-20th century (as detailed by me in past Vinous reports) has once again resulted in a wine of elusive and rarified complexity such as you aren’t likely to experience in the early 21st century anywhere other than at the Wachau’s Nikolaihof. Alkaline, mossy, and roasted root vegetable aromas anticipate the flavors to come. Hints of mint, verbena and iris waft coolingly across a satin-textured palate, adding a high-toned layer to a complex performance marvelously transparent to a shimmering array of nuances. The finish here offers a rarefied variation on the peppery and stony impingements that characterized the corresponding “regular” 2014 Renner bottling, along with a striking evocation of raw scallop, its sweet-saline, iodine-tinged savor setting the salivary glands palpitating. (I last tasted this shortly ahead of its midsummer bottling.)“

- 92-94 Punkte FALSTAFF, Peter Moser: „Helles Grüngelb, Silberreflexe. Mit feinen Gewürznuancen unterlegte reife gelbe Apfelfrucht, Anklänge von Anis, Quitten, facettenreiches Bukett. Saftig, elegant, der lebendige Säurebogen wird von feiner Fruchtsüße ausbalanciert, weißer Pfeffer im Abgang, ein toller Speisenbegleiter.“

Jahrgang: 2014
Falstaff: 93 FAL
Vinous: 94 VS
Produkt: Weisswein
Inhalt: 0,75 l
Parker Wine Advocate: 94 RPWA
Rebsorte(n): Grüner Veltliner
Land: Österreich
Region: Kamptal Niederösterreich
Inhalt: 0,75 l
Im Weinberg: Grüner Veltliner von ca. 50 Jahre alten Reben, Sand und Löss Böden, Lese im November
Im Weinkeller: Die Trauben wurden sanft mit nur wenigen Scheitervorgängen gepresst (einer Baumpresse entsprechend),ohne Entschleimung in ein großes(25hl) Manhartsberger Eichenfass eingefüllt und ohne Kühlung spontan vergoren. Nach der Gärung wurde der Wein dreimal, bis er nahezu blank war,abgestochen. Gefüllt wurde der Wein nach 18 Monaten Fassreife.
% vol Alk: 13,0
Notizen des Weinguts: Bei den ‚Tradition‘-Weinen bezieht man sich auf die Weinbereitung im frühen 19. Jahrhundert. Zu Beginn dieser Epoche steht auf der einen Seite die ausklingende Barockzeit, die durch intensives Aromatisieren gekennzeichnet ist, aber nach und nach durch die aufkommende Romantik abgelöst wird. Eine Hinwendung zur Natur führt zu naturbelassenen Weinen und man blickt auf ein empirisches Wissen von nahezu zwei Jahrtausenden zurück. Auf der anderen Seite wird diese Epoche in der Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Technologisierung im Weinbereich als Auswirkung der Industriellen Revolution markiert. Diese Entwicklung führt langfristig zum heutigen Status quo – der ‚modernen‘ Weinbereitung, welche vor allem die Frage nach den Aromen in den Mittelpunkt aller Überlegungen stellt. Vor 200 Jahren hatten die Kellermeister auf Gobelsburg eine komplett andere Vorstellung über Wein. Wein wurde zu dieser Zeit viel mehr als ein eigenständiges Individuum angesehen. Man verglich Wein vielmehr mit uns Menschen und glaubte, dass so wie wir entsprechende Entwicklungen durchleben müssen bis wir erwachsen sind, auch Wein analog entsprechende Entwicklungen machen muss, bis er seinem ‚Ideal‘ entspricht. Und genauso wie wir als Menschen atmen müssen, muss auch Wein atmen. Diese Überlegungen haben dazu geführt, dass man den Wein über Umziehen (von Fass zu Fass) hat atmen lassen, um wiederum den nächsten Entwicklungsschritt einzuleiten. Dies wurde regelmäßig wiederholt und wurde die ‚Schulung‘ (franz: élevage) des Weins genannt. In diesem Sinne steht allerdings auch das Verhältnis von Kellermeister zu dem Wein, der wiederum gesehen wurde analog wie der Meister zu seinem Lehrling. Die Aufgabe des ‚Meisters‘ war es das Potential des Weines zu erkennen und ihn nach bestem Wissen seinem Potential entsprechend zu ‚schulen‘. Dies steht wiederum im Gegensatz zu unserer heutigen Vorstellung, dass großer Wein im Weingarten und nicht im Keller entsteht. Nach heutiger Idee folgen wir der Maxime: die Große Kunst in der Weinbereitung ist es, nichts zu tun. Die Trauben werden sanft mit einer Korbpresse und nur ein oder maximal zwei Scheitervorgängen gepresst (einer Baumpresse entsprechend), ohne Sedimentierung in ein großes (25hl) Manhartsberger Eichenfass eingefüllt und ohne Kühlung spontan vergoren. Nach der Gärung werden die Fässer regelmäßig (alle 3 – 5 Monate) abgestochen, um den Wein ‚atmen‘ zu lassen und gleichzeitig von Hefe und Sedimenten abzutrennen. Die Schulung benötigt an die zwei Jahre bis der Wein abgefüllt werden kann.
Potenziell allergene Substanzen: Enthält Sulfite. Kann Spuren von Eiweiß, Gelatine und Milch enthalten.
Warnungen: Der Konsum von alkoholhaltigen Getränken während der Schwangerschaft kann selbst in geringen Mengen schwere Konsequenzen für die Gesundheit des Kindes nach sich ziehen.
Hersteller: Weingut Schloss Gobelsburg GmbH, Schlossstraße 16, A-3550 Gobelsburg
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