Schloss Gobelsburg Grüner Veltliner Tradition 2017

Artikelnummer: 7956

97 A la Carte Magazin; 94 Falstaff, P. Moser; 96 A la Carte Weinguide; 18,5 Gault & Millau;

Kategorie: Schloss Gobelsburg


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- Weinbeschreibung des Weinguts: "Zuckermais und Getreide,muskulös und noch immer hefig unterlegt,tabakige Würze,leichter Tanninschleier,salzig-karamellige Eindrücke im langen Nachhall."

- 97 Punkte A LA CARTE Magazin (07/2020) Grüner Veltliner Grand Cru Verkostung, Kategorie Grüner Veltliner 2017 gehaltvoll: "Jugendliche Farbe, vielschichtige Nase, kandierte Mandeln und Orange, Quitte, Nelken, nussige Würze, gehaltvoll, lebendiger Trinkfluss, engmaschiges Finish, lang anhaltend, Physalis und rosa Grapefruit im Nachhall, Potenzial
Michael Moosbrugger: "Wir versuchen, den Grünen Veltliner mit dieser Stilistik historisch-traditionell zu interpretieren. Der aromatische Aspekt der Rebsorte steht also nicht im Vordergrund, sondern die klassische Reife-Entwicklung des Weins."


 -18,5 Punkte Gault & Millau

-94 Punkte FALSTAFF, Peter Moser:
"Leuchtendes Goldgelb, Silberreflexe. Zart tabakige Würze unterlegt Pfirsich und Ananas, ein Hauch von Apfel und Mandarinenzesten. Gute Komplexität, saftig, elegant, mineralisch im Abgang, facettenreiche Säurestruktur, Apfelnuancen im Nachhall, gutes Entwicklungspotenzial."



-96 Punkte A LA CARTE WEINFÜHRER 2020: „Jugendliche Farbnoten, aromatiefes Bukett, Birnen-Quitte, Kumquat, kandierte Orangen, feinwürzige Noten, kräftiger Wein, lebendige Struktur, engmaschig, dicht und präzises Finish, langer Nachhall, Weingartenpfirsich und Verbene im Abgang.“

-VINARIA WEINGUIDE 2019/20: „Müsli und Maisbrot in der Nase, dahinter Zitrusfrucht, traubige Fülle und leichte Honignote, pointiert und etwas tanninig im relativ langen Nachhall, Potential.“

-Parkers Wine Advocate, Stephan Reinhardt: „Gobelsburg's 2017 Grüner Veltliner Tradition is clear, ripe and intense on the slightly oaky but deep and complex nose. Ripe, lush, elegant and intense on the palate, this is a full-bodied, rich and powerful yet spicy-mineral Veltliner with a firm tannin structure and remarkable aging potential. It's a typical Veltliner and needs five or more years to integrate its phenols and reduce its baby fat. Again, this is entirely based on the Renner fruit. Tasted at Schloss Gobelsburg in September 2019. 2025-2040.“

- JoS, verkostet im Juli 2020: "Mittleres bis kräftiges Goldgelb; ausdrucksstarker Duft mit intensiven Aromen von gelben Früchten, roter Bratapfel, Tabak, Wiesenkräutern, rauchige und erdige Anklänge, süßliche Grapefruit, etwas Karamell und Holzwürze; am Gaumen intensiv, kraftvoll, griffig, viel Textur, cremig und strukturiert, kräftiger Körper, ausbalanciert von einer durchaus kräftigen Säure; salzige, mundwässernde Mineralität, leicht wärmend, sehr komplex, auch immer wieder mit rustikalen Anklängen, spannungsgeladen, gibt immer wieder neue Facetten preis, sehr lang, sehr angenehmer Rückgeschmack, unbedingt Dekantieren, Zalto-Burgunder-Glas. Ein individueller, großer Wein!"

 


Falstaff: 94 FAL
A la carte: 96 ALC 97 ALC
Gault Millau: 18,5 GM
Produkt: Weisswein
Jahrgang: 2017
Inhalt: 0,75 l
Rebsorte(n): Grüner Veltliner
Land: Österreich
Region: Kamptal Niederösterreich
Inhalt: 0,75 l
Im Weinberg: Grüner Veltliner von ca. 50 Jahre alten Reben, Sand und Löss Böden, Lese im November
Im Weinkeller: Die Trauben wurden sanft mit nur wenigen Scheitervorgängen gepresst (einer Baumpresse entsprechend),ohne Entschleimung in ein großes(25hl) Manhartsberger Eichenfass eingefüllt und ohne Kühlung spontan vergoren. Nach der Gärung wurde der Wein dreimal, bis er nahezu blank war,abgestochen. Gefüllt wurde der Wein nach 18 Monaten Fassreife.
% vol Alk: 13,0
Notizen des Weinguts: Bei den ‚Tradition‘-Weinen bezieht man sich auf die Weinbereitung im frühen 19. Jahrhundert. Zu Beginn dieser Epoche steht auf der einen Seite die ausklingende Barockzeit, die durch intensives Aromatisieren gekennzeichnet ist, aber nach und nach durch die aufkommende Romantik abgelöst wird. Eine Hinwendung zur Natur führt zu naturbelassenen Weinen und man blickt auf ein empirisches Wissen von nahezu zwei Jahrtausenden zurück. Auf der anderen Seite wird diese Epoche in der Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Technologisierung im Weinbereich als Auswirkung der Industriellen Revolution markiert. Diese Entwicklung führt langfristig zum heutigen Status quo – der ‚modernen‘ Weinbereitung, welche vor allem die Frage nach den Aromen in den Mittelpunkt aller Überlegungen stellt. Vor 200 Jahren hatten die Kellermeister auf Gobelsburg eine komplett andere Vorstellung über Wein. Wein wurde zu dieser Zeit viel mehr als ein eigenständiges Individuum angesehen. Man verglich Wein vielmehr mit uns Menschen und glaubte, dass so wie wir entsprechende Entwicklungen durchleben müssen bis wir erwachsen sind, auch Wein analog entsprechende Entwicklungen machen muss, bis er seinem ‚Ideal‘ entspricht. Und genauso wie wir als Menschen atmen müssen, muss auch Wein atmen. Diese Überlegungen haben dazu geführt, dass man den Wein über Umziehen (von Fass zu Fass) hat atmen lassen, um wiederum den nächsten Entwicklungsschritt einzuleiten. Dies wurde regelmäßig wiederholt und wurde die ‚Schulung‘ (franz: élevage) des Weins genannt. In diesem Sinne steht allerdings auch das Verhältnis von Kellermeister zu dem Wein, der wiederum gesehen wurde analog wie der Meister zu seinem Lehrling. Die Aufgabe des ‚Meisters‘ war es das Potential des Weines zu erkennen und ihn nach bestem Wissen seinem Potential entsprechend zu ‚schulen‘. Dies steht wiederum im Gegensatz zu unserer heutigen Vorstellung, dass großer Wein im Weingarten und nicht im Keller entsteht. Nach heutiger Idee folgen wir der Maxime: die Große Kunst in der Weinbereitung ist es, nichts zu tun. Die Trauben werden sanft mit einer Korbpresse und nur ein oder maximal zwei Scheitervorgängen gepresst (einer Baumpresse entsprechend), ohne Sedimentierung in ein großes (25hl) Manhartsberger Eichenfass eingefüllt und ohne Kühlung spontan vergoren. Nach der Gärung werden die Fässer regelmäßig (alle 3 – 5 Monate) abgestochen, um den Wein ‚atmen‘ zu lassen und gleichzeitig von Hefe und Sedimenten abzutrennen. Die Schulung benötigt an die zwei Jahre bis der Wein abgefüllt werden kann.
Potenziell allergene Substanzen: Enthält Sulfite. Kann Spuren von Eiweiß, Gelatine und Milch enthalten.
Warnungen: Der Konsum von alkoholhaltigen Getränken während der Schwangerschaft kann selbst in geringen Mengen schwere Konsequenzen für die Gesundheit des Kindes nach sich ziehen.
Hersteller: Weingut Schloss Gobelsburg GmbH, Schlossstraße 16, A-3550 Gobelsburg

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